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Umgangsrecht

Umgangsrecht

Was bedeutet Umgangsrecht?

Zweck des Umgangsrechts ist es, dem Umgangsberechtigten zu ermöglichen, sich von der körperlichen und geistigen Entwicklung des Kindes überzeugen zu können und die Beziehung zu dem Kind aufrechtzuerhalten, einer Entfremdung vorzubeugen und dem gegenseitigen Liebesbedürfnis Rechnung zu tragen. Dem Kind soll die wichtige Identifikationsmöglichkeit mit beiden Eltern eröffnet werden.

Wo ist das Umgangsrecht geregelt?

Das Umgangsrecht ist in § 1684 BGB geregelt:

"Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.
Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert (...)"

Danach hat sowohl das Kind ein Recht auf Umgang mit den Eltern und jeder Elternteil das Recht auf Umgang.

Wer ist umgangsberechtigt?

Umgangsrecht besteht für eheliche und mittlerweile auch für nichteheliche Kinder. Eine Benachteiligung nichtehelicher Väter besteht damit nicht mehr. Das Umgangsrecht besteht auch unabhängig davon, wer das Sorgerecht für das Kind innehat.

Der Kreis der umgangsberechtigten Personen ist durch Gesetz vom 30.April 2004 ausgeweitet worden. Auch Großeltern, Geschwistern und engen Bezugspersonen des Kindes kann ein Umgangsrecht zustehen.

Wie kann eine Umgangsregelung aussehen?

Eine Umgangsvereinbarung regelt Dauer und Häufigkeit des Umgangs. Standard bei Schulkindern ist mittlerweile ein Besuchskontakt alle zwei Wochen, jeweils am Wochenende.

Bei Kleinkindern wird der Umgang in der Regel auf zwei bis vier Stunden begrenzt. Das OLG Köln hat bei einem dreijährigen Kind einen wöchentlichen Umgang an einem Werknachmittag und einen zweiwöchigen Umgang an einem Samstag als dem Kindeswohl entsprechend angesehen.

Den Ort des Umgangs bestimmt während des Umgangs grundsätzlich der Elternteil, der umgangsberechtigt ist. Die Ausgestaltung des Umgangsrechts liegt in er Hand des Umgangsberechtigten. Es können Veranstaltungen besucht (Theater, Kino, Zoo, Konzerte etc.). Beim Ferienumgangsrecht kann auch der Ferienort bestimmt werden.

Regelungen zum Umgang können auch im Rahmen einer sog. Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung getroffen werden.

Ihre Beratung bei uns: Fachanwältin für Familienrecht in Köln und Düsseldorf

Sie haben Fragen zum Umgangsrecht? Der andere Elternteil verweigert Ihnen den Umgang mit Ihrem Kind?

Fachanwältin für Familienrecht Ewelina Balcerak steht Ihnen zu allen Fragen rund um das Umgangsrecht in Köln und Düsseldorf zur Verfügung.

Unser Service für Sie:

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