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Ehegattenunterhalt

Ehegattenunterhalt

Der Ehegattenunterhalt

Beim Ehegattenunterhalt ist zu unterscheiden zwischen Trennungsunterhalt und Geschiedenenunterhalt (= nachehelicher Unterhalt).

Trennungsunterhalt wird in der noch bestehenden Ehe während der Trennung geschuldet. Der nacheheliche Unterhaltanspruch entsteht nach der Scheidung.

Beiden Ansprüchen liegt jeweils eine unterschiedliche Berechnung zugrunde.

Die Unterhaltsrechtsreform 2008 war von dem Gedanken der Eigenverantwortung der Ehegatten getragen. Dies führte mitunter zu ungerechten Ergebnissen für die Ehepartner, die keinem Beruf nachgegangen sind, sondern sich um die Familie und den Haushalt gekümmert haben. Der Gesetzgeber hat hierauf reagiert und im Jahr 2013 den § 1578 b BGB neu gefasst. Die Haushaltsführung und Erziehung der Kinder sind nunmehr im Rahmen der Unterhaltsberechnung mit zu berücksichtigen.

§ 1573 b S.2 BGB lautet:

Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, inwieweit durch die Ehe Nachteile im Hinblick auf die Möglichkeit eingetreten sind, für den eigenen Unterhalt zu sorgen, oder eine Herabsetzung des Unterhaltsanspruchs unter Berücksichtigung der Dauer der Ehe unbillig wäre. Nachteile im Sinne des Satzes 2 können sich vor allem aus der Dauer der Pflege oder Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes sowie aus der Gestaltung von Haushaltsführung und Erwerbstätigkeit während der Ehe ergeben.

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