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Anwälte für Strafrecht

Ihre Strafverteidiger in Köln und Düsseldorf

Anwalt für Strafrecht in Köln und Düsseldorf

Verteidigung ist Kampf. Kampf um die Rechte des Beschuldigten im Widerstreit mit den Organen des Staates, die dem Auftrag zur Verfolgung von Straftaten zu genügen haben. Im Strafverfahren bringt der Staat gegen persönliche Freiheit und Vermögen des Einzelnen seine Machtmittel mit einer Wucht zum Einsatz wie in keinem anderen Bereich des gesellschaftlichen Lebens.“(Hans Dahs)

Ein Strafverfahren birgt für den Betroffenen und seine Familie nicht nur starke psychische Belastungen, sondern kann im Extremfall sogar die Existenz gefährden. Eine kluge und vorausschauende Beratung ist hier unverzichtbar.

Als Strafverteidiger stehen wir Ihnen nicht nur an unseren Standorten in Köln und Düsseldorf, sondern bundesweit bei Fragen rund um Strafbefehl, Anklage, Durchsuchung, Untersuchungshaft aber auch bei Entziehung der Fahrerlaubnis oder einem Fahrverbot zur Seite. Regelmäßige Fortbildung und der ständige Austausch mit Kollegen sichern unseren hohen Qualitätsanspruch.

In dubio pro reo?

Hoffen Sie nicht darauf, dass sich ein Strafverfahren von selbst erledigt und die Staatsanwaltschaft wirklich objektiv ermittelt. Mit unserer anwaltlichen Hilfe können Sie sicher gehen, dass Ihre Rechte im Strafverfahren gewahrt werden und die viel beschworene Unschuldsvermutung tatsächlich Geltung erlangt.

In jedem Verfahrensstadium, gleich ob im Ermittlungs-, Zwischen-, oder Hauptverfahren können Sie sich anwaltlich beraten lassen. Im besten Fall vertreten wir Sie bereits bei der ersten Vernehmung um Sie vor Fehlern, die später nur schwer zu korrigieren sind, zu bewahren.

In allen Schritten der Beratung ist es uns wichtig neben der für uns selbstverständlichen fachlichen Expertise Ihnen stets alle Vorgänge und Strategien transparent zu erklären und mit Ihnen gemeinsam mögliche Entscheidungen und Vorgehensweisen ausführlich zu besprechen und zu beurteilen.

Ihre Beratung bei uns

Wenn Sie mit Ihrem Anliegen zu uns kommen, klären wir zunächst, wie weit die Ermittlungen vorangeschritten sind. Haben Sie eine Ladung von der Polizei erhalten? Oder gibt es bereits einen Strafbefehl oder wurde Anklage erhoben? Haben Sie bereits eine Aussage gemacht? Je nach Verfahrensstadium gilt es schnell tätig zu werden. Wenn Sie eine Anklage erhalten haben, werden wir beantragen die gem. § 201 StPO gesetze Frist, wonach Sie Einwendungen gegen die Eröffnung des Verfahrens erheben können, zu verlängern. Haben Sie eine polizeiliche Ladung erhalten, teilen wir der Ermittlungsbehörde mit, dass jedenfalls vor Akteneinsicht keine Aussage erfolgen wird. In jedem Fall beantragen wir bei der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht Akteneinsicht.

Die Akteneinsicht ermöglicht uns, einen umfassenden Blick auf die Beweismittel zu gewinnen und zu klären, ob und welche Fehler von den Ermittlungsbehörden gemacht wurden und ob einzelne Beweismittel überhaupt verwertet werden können. Oftmals finden sich unzureichende Beschuldigtenbelehrungen, rechtswidrige Durchsuchungsbeschlüsse oder andere Verfahrensfehler. Auch eine Anklageschrift kann unwirksam sein, wenn sie den Tatvorwurf nicht so genau bestimmt, dass die Tat nach Zeit und Ort hinreichend konkretisiert werden kann.

Gemeinsam besprechen wir den Inhalt der Akte und klären die weitere Verteidiungsstrategie. Diese richtet sich strikt nach dem realistischen Verteidigungsziel (Freispruch, Einstellung, möglichst geringe Strafe). Wir erklären Ihnen den genauen Ablauf eines etwaigen Gerichtsverfahrens und warum welche Anträge (Beweisanträge, Aussetzungsanträge, Einstellungsanträge, Befangenheitsanträge von uns gestellt oder nicht gestellt werden). Für den für Sie optimalen Ausgang des Strafverfahrens kämpfen wir mit allen uns rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln.

Unsere Anwälte beraten Sie im Strafrecht in deutscher, englischer und polnischer Sprache im gesamten Bundesgebiet. Sie finden uns an unseren Standorten in Köln und Düsseldorf.

Wir beraten Sie im Strafrecht sowohl im Ermittlungsverfahren, im Zwischenverfahren, Hauptverfahren und Vollstreckungsverfahren. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Kanzlei in Köln

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Aktuelle Urteile

Aktuelle Urteile aus dem Strafrecht Aktuelle Urteile aus dem Strafrecht   Kein messbarer Schaden: Entnahme von Pfandflaschen aus Altglascontainer ist kein Diebstahl (AG München, Beschluss vom 29. März 2017, Az. 843 Cs 238 Js 238969/16) Einfacher Vorfahrtsverstoß begründet für sich genommen kein Vorliegen einer relativen Fahruntüchtigkeit (Amtsgericht Dessau-Roßlau, Beschluss vom 24.09.2014 – 11 Gs 472/14 – 694 Js 19521/14 -) Vorgetäuschte Polizeikontrollen zur Gefahrenabwehr grundsätzlich zulässig (Bundesgerichtshof, Urteil vom 26.04.2017 – 2 StR 247/16 -)   Weitere Beiträge Rechtsgebiete…

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Anklageschrift

Ihre Anwälte in Köln und Düsseldorf Anklageschrift Die Anklageschrift bezeichnet den Angeschuldigten sowie die Tat, die ihm zur Last gelegt wird. Daneben konkretisiert sie Zeit und Ort der vermeintlichen Tatbegehung und bezeichnet die anzuwendenden Strafvorschriften. Die Erfahrung zeigt, dass der große Teil aller Anklagen vom Gericht zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Spätestens wenn Ihnen eine Anklageschrift…

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Aussageverweigerungsrecht

Ihre Anwälte in Köln und Düsseldorf Aussageverweigerungsrecht Niemand muss sich selbst belasten. Jeder Beschuldigte hat das Recht zum Tatvorwurf zu schweigen. Dies gilt sowohl bei dem Vorwurf von Straftaten als auch von Ordnungswidrigkeiten. Dieses wichtige Beschuldigtenrecht, das sog. Aussageverweigerungsrecht, folgt aus § 136 Abs. 1 StPO. Ein Aussageverweigerungsrecht besteht immer dann, wenn man selbst den…

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Der EU-Ausländer in Untersuchungshaft

Der Umstand, dass der Beschuldigte nicht deutscher Staatsangehöriger ist, kann für sich allein genommen nicht den Haftgrund der Fluchtgefahr begründen. Diese Annahme käme einer verbotenen Diskriminierung von EU-Ausländern und einem Verstoß gegen Art. 12 Abs.1 EGV gleich. Ausweislich des Rahmenbeschlusses 2009/829/JI des Rates vom 23.10.2009 „Europäische Überwachungsanordnung“ Vor Art. 1 Ziffer 5 sind EU-Bürger wie…

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Durchsuchung

Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren kann gravierende Einschnitte in grundrechtlich verbürgte Freiheitsrechte mit sich bringen. So schränken polizeiliche Durchsuchungen das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohung gem. Art. 13 GG in erheblicher Weise ein. Eine Dursuchung ist daher nur unter strengen Voraussetzungen zulässig. Das Gesetz unterscheidet zwischen Durchsuchungen bei einem Verdächtigen (§ 102 StPO) und Durchsuchungen bei anderen…

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Einstellung des Strafverfahrens

Die Einstellung des Verfahrens kann entweder im Ermittlungsverfahren oder in der Hauptverhandlung erfolgen, wobei eine Einstellung häufiger im Ermittlungsverfahren zu erreichen ist. Einstellung des Verfahrens im Ermittlungsverfahren Ein Strafverfahren kann jederzeit durch eine Einstellung enden. Der Vorteil einer Einstellung des Verfahrens noch im Ermittlungsverfahren ist, dass eine öffentliche Hauptverhandlung vermieden wird. Das Verfahren ist wesentlich…

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Einstellung wegen Geringfügigkeit

Die Einstellung des Verfahrens wegen Geringfügigkeit ist sowohl im Ermittlungsverfahren als auch im Hauptverfahren möglich. Wann ist eine Einstellung gemäß § 153 StPO möglich? Voraussetzung ist, dass es sich bei der vorgeworfenen Tat um ein Vergehen handelt. Das sind Taten, die im Mindestmaß mit einer geringeren Freiheitsstrafe als 1 Jahr oder mit einer Geldstrafe bedroht…

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Ermittlungsverfahren

Erhält die Staatsanwaltschaft Kenntnis von Tatsachen, die den Verdacht begründen, dass eine Straftat begangen wurde, leitet sie das Ermittlungsverfahren ein. Das Ermittlungsverfahren zielt darauf ab, Beweise zu erheben, um den Beschuldigten der Tat überführen zu können. Dabei gibt es im Strafprozess mehrere Arten von Beweismitteln, z.B. den Zeugenbeweis, den Urkundsbeweis, den Sachverständigenbeweis und den Augenscheinsbeweis.…

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Grundsätze im Strafverfahren

Jeder Strafprozess folgt klaren formalen Regeln, die sich zu großen Teilen aus der Strafprozessordnung (StPO) oder dem Grundgesetz (GG) ergeben. Die StPO ist bereits im Jahr 1879 in Kraft getreten und wurde seitdem ständig ergänzt und geändert. Unschuldsvermutung Im deutschen Strafrecht ist es nicht Aufgabe des Angeklagten nachzuweisen, dass er eine Straftat nicht begangen hat.…

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Hauptverhandlung

Der Ablauf der Hauptverhandlung ist in § 243 StPO klar geregelt. Wird die Anklage der Staatsanwaltschaft zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet, bestimmt das Gericht einen Termin für die Hauptverhandlung. Der Angeschuldigte wird nun als Angeklagter bezeichnet. Die Hauptverhandlung findet regelmäßig öffentlich statt, grundsätzlich jeder darf also als Zuschauer anwesend sein. Dadurch soll gewährleistet werden, dass…

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